Was Frauen wirklich wollen!

Liebe Männer, ich weiß, es ist nicht gerade einfach, den Wünschen einer Frau zu entsprechen. Dabei macht ihr wirklich schon alles, um unseren Idealen näher zu kommen: Im Fitnessstudio seid ihr Dauergast, euer Styling ist immer on fleek und zusätzlich macht ihr unzählige Überstunden und Nachtschichten, um haufenweise Geld zu verdienen. Ihr kauft super teure Autos, schöne Wohnungen und habt noch größere Muskeln. Ja, das ist anstrengend. Und vor allem eins: unnötig. Keine Frau die es in einer Beziehung ernst meint, achtet darauf ob sie mit einem Opel oder mit einem Benz einkaufen fährt.

Und wollt ihr wissen, wieso nicht? Die Erklärung ist super einfach: Weil es bisher noch gar nicht um die Frau selbst ging. Es ging die ganze Zeit nur um euch. Euern Erfolg. Euer Ego. Aber was ist mit uns? Wer wissen will, was Frauen wollen, muss sich auch mit ihnen beschäftigen. Das ist das ganze Geheimnis. Frauen möchten, dass sich tolle Typen mit ihnen befassen – mit ihren Wünschen, ihren Vorstellungen und ihrer Persönlichkeit. Nehmt euch Zeit für eure Traumfrau, dann seht ihr von selbst, was sie wirklich will. Klingt doch logisch oder?  Zusätzlich möchte ich euch einen ganz wichtigen Tipp geben: HÖRT AUF SIE ZU IGNORIEREN! Falls euch eine Frau gefällt, dann zeigt es ruhig, es stärkt nicht nur das Ego der Frau, sondern es macht zusätzlich alles so viel einfacher. Im Grunde genommen wünschen wir uns einfach eine Beziehung aus den 80ern, als die Männer sich noch für EINE Frau super viel Mühe gemacht haben, nicht für 10. Fragt mal eure Eltern wie die sich kennengelernt haben und wie es daraufhin weiterging. Mein Vater ist beispielsweise die ganze Woche darauf, jeden Tag 21km gefahren, um meine Mutter zu sehen. Süß oder? Nur leider sind die Männer heut zu Tage zu faul und lassen die Frauen diesen Part übernehmen. Schade eigentlich.

Jeden Tag nach der Arbeit noch „kurz“ 2 Stunden ins Gym. Ist ja schön und gut wenn ihr euch um euern Körper kümmert aber WO ZUR HÖLLE BLEIBT DA DIE ZEIT FÜR DIE FREUNDIN? Ich meine, klar wollen wir, dass ihr euch fit haltet und etwas sportlich aktiv seid, aber man muss es nicht übertreiben. Abgesehen davon, bekommt man als Frau, neben so einem Mann einen Nervenzusammenbruch wenn man nur einen Hauch von Cellulite hat. Wir wollen keine Männer, die nur männlich aussehen. Wir wollen Männer, die männlich sind. Und das sind sie nicht, wenn sie stundenlang vor dem Spiegel stehen und sich an ihrem eigenen Spiegelbild aufgeilen. Sagt lieber uns, wie schön wir aussehen- das ist wichtiger als euer Bizepsumfang. Glaubt mir, ein sympathisches Lächeln und ein cooler Humor reichen völlig aus um eine Frau zu beeindrucken.

Nein, Geld ist nicht alles. Es kommt darauf an, wie man es ausgibt. Und genau diese Tatsache verwirrt die meisten männlichen Wesen. Ihr müsst kein Millionär sein, um uns zu beeindrucken. Schaden würde es zwar nicht, es ist aber kein Muss. Wir lieben einen Mann nämlich nicht wegen seines Kontos, sondern wegen seiner Gesten. Großzügigkeit ist unglaublich sexy – und zwar unabhängig vom Einkommen. Im Gegenteil: Ein Mann, der nur wenig hat, aber für seine Frau viel gibt, kommt garantiert 10x besser an– und zwar auch ohne viel Geld! Im Klartext: Ladet uns ein!

Frauen wollen einen echten Mann: Er soll sagen was er denkt und Klartext reden. Wir haben keine Lust euch alles aus dem Arsch zu ziehen. Betrachten wir mal das Phänomen mit den Gefühlen. Wenn ihr Gefühle für eine Frau habt bzw. sie kennenlernen wollt. Sagt es einfach. Wir wollen wissen was in euch vorgeht, es ist super sexy, wenn ein Mann auch mal sagt was er will, denkt oder fühlt. Außerdem sitzen wir meistens sowieso daheim und warten genau auf diesen einen Schritt von euch.  Zusätzlich möchte ich noch die Sache mit dem Schreiben hinzufügen. Ganz ehrlich, wieso muss man heut zu Tage vor einem Date immer erstmal 10 Jahre seine Finger wund tippen, anstatt sich einfach zu treffen und sich persönlich kennenzulernen. Wär doch viel einfacher und schöner oder?

Frauen wollen den Neid anderer Frauen.
Nein, wir wollen nicht, dass ihr andere Frauen anmacht. Aber wir wollen, dass ihr bei anderen Frauen gut ankommt. Ich weiß, diese Gratwanderung ist etwas schwierig, aber nicht unmöglich. Seid nett zu unseren Freundinnen, gebt euch welt-und redegewandt vor anderen Frauen, seid höflich und charmant. Die anderen Frauen sollen ruhig sehen, was für einen tollen Mann wir am Start haben. Mit einem tollen Mann, kann man nämlich ziemlich gut angeben. Gönnt uns das.

Wie eben schon gesagt, Frauen wollen einen echten Mann. Und das gerne auch spüren. Liebe Männer, verwechselt Zärtlichkeit bitte nicht mit Zögerlichkeit. Wir lieben es von euch verführt zu werden. Wollt Ihr Männer sein? Dann müsst Ihr Macher sein. Ergreift die Initiative, folgt eurem Instinkt. Aber verliert euch bitte nicht in ihm. Wir erinnern uns: Es geht nicht nur um euch! Einfühlsam ist, wer den anderen etwas fühlen lässt – und das kann, aber muss kein Kuscheln sein. Denn merke: Nicht alle Frauen wollen Kuschelsex. Sie wollen nur auch etwas davon haben! Das reicht schon.

Jeder Mensch darf seine Fehler haben und auch machen. Wenn ihr sie macht, müsst ihr jedoch genau wissen wie man es wieder gerade biegt. Doch wenn ihr sie habt, ist das alles andere als schlimm. Im Gegenteil: Keine Frau will einen perfekten Mann. Warum? Weil sie eigentlich ganz genau weiß, dass sie selbst nicht perfekt ist – sich aber ein kleines bisschen perfekter fühlt, wenn ihr es auch nicht seid. Vielleicht ein bisschen gemein, aber mal ehrlich: Perfekt sein ist sowieso zu anstrengend oder?

 

 

 

Ich will eure Geschichten!

Ich weiß nicht genau wieso ich gerade anfange über dieses Thema zu schreiben. Vielleicht ist es ein Verarbeitungsprozess den ich durchlaufen muss.

In den letzten Wochen bin ich emotional sehr empfindlich. Ich denke sehr viel nach und versuche das zu verarbeiten was ich die letzten Jahre durchgemacht habe. Glücklicherweise bin ich im laufe dieser Zeit an dem Punkt angekommen, an dem ich selber weiß, dass es okay ist zu stottern. Ich selber habe mich akzeptiert und das Stottern gehört zu mir. Trotzdem holt es mich immer wieder ein und ich habe das Gefühl als ob ich für ein paar Tage, manchmal auch Wochen, in ein tiefes Loch falle, aus dem ich mich jedes Mal wieder alleine herausziehen muss. Ich bin keine Person die gern über ihre Gefühle spricht oder welche zeigt, doch ich denke es ist Zeit damit anzufangen.

Für Außenstehende ist es schwer oder fast gar nicht vorstellbar zu verstehen was es bedeutet nicht reden zu können. Angst zu haben sich in jeglicher Hinsicht auszudrücken, in Panik auszubrechen wenn das Telefon klingelt oder jeden Tag von anderen aufs Neue daran erinnert werden dass man etwas nicht kann.

Die Mehrheit der Bevölkerung denkt ein Stotterer hat ein einfaches Leben, es ist ja nur die Aussprache die nicht so perfekt ist, „Es gibt Menschen die es viel schlimmer trifft“. Ich muss widersprechen, nicht in dem Sinne das es andere schlimmer trifft, sondern in dem Sinne, dass Stotterer ein einfaches Leben führen.

Ich habe gelitten-und wie ich gelitten habe. Diesen Schmerz kann ich euch gar nicht beschreiben. Ich habe all die Jahre, auch nach meiner Therapie, noch keiner Person alle Details erzählt, ich hatte nicht die Kraft dazu, wollte anfangen ein neues Leben zu führen.

Als ich realisierte, dass ich nicht normal sprechen kann, hatte ich anfangs noch die Hoffnung das irgendwann alles wieder gut wird und das Stottern vergeht. Doch diese Illusion verflog relativ schnell. Der Versuch, zu akzeptieren das ich stottere, scheiterte unzählige Male. Ich war immer eine sehr aufgeweckte, fröhliche und offene Person. Habe es mir niemals anmerken lassen das es mir nicht gut geht. Selbst meine Mutter hat nichts bemerkt. Ich war perfekt in dem was ich tat, ich konnte mein Leiden so gut überspielen, da bin ich selbst geschockt wenn ich daran zurück denke. Aber wenn ich dann im Bett lag und ich eigentlich schlafen sollte, drehten sich meine Gedanken nur um dieses Stottern und manchmal hab ich stundenlang geweint, lautlos, so dass keiner mich hören konnte. Wieso muss ich das erleben? Was hab ich getan um soviel Schmerz zu verdienen? Warum tut Gott mir das an? -Jeden Tag habe ich mir diese Fragen gestellt, immer und immer wieder. Es wurde jeden Morgen schlimmer, ich bin in einem Loch aus Selbstzweifel, Panikattacken, Selbstmordgedanken und Einsamkeit versunken. Jedes einzelne Wort was ich sagen wollte habe ich 4x in meinen Gedanken durchdacht, es wiederholt und mir vorgestellt was ich machen würde falls ich es nicht rausbekomme. Dazu kamen die Kommentare der anderen, „Rede langsamer Katrin“ oder „Atme erstmal tief durch bevor du was sagst“. Ganz ehrlich, wer zu Hölle bist du, dass du mir irgendwelche Tips geben kannst, obwohl du keine Ahnung hast? Wer gibt dir als gewöhnlichen Menschen das Recht dir zu erlauben über etwas zu Urteilen was du selbst nicht kennst oder fühlst? Ich weiß dass es diese Personen nie böse gemeint haben und mir nur helfen wollten, doch wie kommt man auf die Idee, Tips für etwas zu geben, was man selbst nicht hat? Das ist als würde ich meiner Tante erklären wie sich eine Geburt anfühlt obwohl ich noch nie eine erlebt habe. Es ist unmöglich zu beschreiben was für Demütigungen man als Stotterer erleben muss und wie sehr es einen verletzt. Man schreit in irgendeiner Arzt und Weise nach Hilfe aber keiner kann einen hören, vielleicht will es auch keiner hören. Ich weiß es nicht. Das Feld in dem wir Stotterer stehen ist ein fast unsichtbares Feld. Nur wenige erkennen das wir es schwer haben, wir jeden Tag einer schweren Art von Mobbing ausgesetzt werden, unser Leben unglaublich eingeschränkt ist und wir am meisten innerlich kaputt gehen. Jeder Zuhörer empfindet das Stottern als nicht schlimm und manche finden es sogar süß, doch das was man hört sind 10% von dem ganzen Stottern. Der Rest spielt sich innerlich ab. Könnt ihr euch vorstellen, dass jedes Wort was ihr sagt, von anderen analysiert wird. Egal was ihr sagt, ihr werdet immer verbessert oder euch wird nachgesprochen? Kann man sich das als nicht Stotterer überhaupt vorstellen wie es ist dies jeden Tag, jahrelang zu erleben? Kann man es sich vorstellen, vor jedem Wort so Angst zu haben,  als würde einem grad die wichtigste Prüfung seines Leben bevorstehen? Bisher konnte mir das keiner beantworten. Ich denke das liegt daran das die Menschen sich keine Gedanken darüber machen, sie nehmen es hin wenn jemand ein Handicap hat und schauen weg. Doch wieso machen sich Menschen Gedanken über irgendwelche Untergänge und sonstiges, anstatt sich erstmal seine eigene Umgebung anzuschauen. Fangt an euch Gedanken über eure Freunde zu machen, eure Familie, euren Partner. Was fällt euch auf? Man bemerkt Dinge oft erst wenn man sich darum bemüht darüber intensiv nachzudenken.

 

 

 

 

 

 

 

HERZLICH WILLKOMMEN

Ich bin Katrin, 20 Jahre alt und möchte euch in diesem Blog einiges über Make-up näher bringen. Natürlich wird auch mein Leben in diesem Blog eine Rolle spielen und ich freue mich sehr darauf dies alles mit euch teilen zu dürfen. Ich hoffe euch wird der Blog gefallen, selbstverständlich werde ich versuchen täglich etwas zu posten. Ich hoffe wir werden sehr viel Spaß miteinander haben.    xoxo